Warum ich fotografiere, was ich fotografiere

Über die ehrlichste Form der Portraitfotografie und die Schönheit der Offenheit.

Es beginnt immer mit einem Gefühl, das ich nicht beschreiben kann — aber fotografieren schon.

Ich bin nicht in die erotische Fotografie gegangen, weil sie provoziert. Ich bin dort gelandet, weil sie die ehrlichste Form von Portraitfotografie ist, die ich kenne. In dem Moment, in dem jemand alles ablegt — buchstäblich wie figurativ — entsteht etwas, das keine andere Situation erzeugt: echte Präsenz.

Meine Kamera fragt nicht. Sie beobachtet. Und was sie findet, ist meistens Schönheit — nicht weil die Menschen schön sind (das sind sie), sondern weil Offenheit schön ist.

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